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Gottesdienste in Coronazeiten

 

Wir sitzen zu Hause auf der Couch. In einer Stunde wird der Telefongottesdienst unserer Gemeinschaft beginnen. Auf unserem Telefon tippen wir die Nummern für den virtuellen Gottesdienstraum ein.

Andere Mitarbeiter machen es ebenso. Gut, dass wir uns austauschen können: "Wie geht es dir heute?" Wir klären Fragen zum Gottesdienstablauf. Und wir beten. Wir bitten unseren Herrn Jesus Christus, dass er redet und handelt.


Bald wählen sich die ersten Besucher ein. Das Telefon meldet es jeweils durch ein Tonsignal. Ich frage, wen ich jetzt begrüßen darf. Auf diese Weise werden alle Eintretenden im virtuellen Raum fröhlich begrüßt - nicht nur von mir, auch von den bereits Anwesenden. Es ist möglich, Anteil zu geben und zu nehmen.

Um 17.00 Uhr beginnt unser Gottesdienst. Alle Zuhörenden schalten mit der Taste "1" das Mikrofon ihres Telefons stumm. Das hilft, störende Nebengeräusche zu vermeiden.


Der Ablauf des Gottesdienstes ist den meisten vertraut. Gérald sagt gute Gedanken zum Wochenspruch. Tabea singt und begleitet am Keyboard. Schnell haben wir es gelernt, dass zwar alle mitsingen können - aber bitte mit ausgeschaltetem Mikrofon, sonst tönt durch die Telefone nur ein Tohuwabohu.

Der Prediger darf sitzen während er redet - die Zuhörenden sehen ihn ja nicht. Von Vorteil ist, dass auch Prediger aus anderen Städten zu uns sprechen können, ohne dass Fahrtkosten anfallen.